Der Autovermietung

Die Autovermietung

Die Frage für die Zukunft lautet für Autovermieter: Wird das Geschäftsmodell, wie wir es kennen, weiterhin bestehen, wenn Autos autonom gefahren werden? Beweglichkeit im Umbruch - Die Perspektive der Autovermietung Vor dem Hintergrund einer Zeit, in der sich die Vernetzung stetig entwickelt, innoviert das Unterneh-men die Miete und Digitalisierung seines Geschäfts, um einen bequemen, personalisierten und automatisierten Dienst zu gewährleisten. Die Frage für die Zukunft lautet für Autovermieter: Wird das Geschäftsmodell, wie wir es kennen, auch dann noch existieren, wenn Fahrzeuge selbstständig gefahren werden?

Die kommenden fünf Jahre werden für die Autovermietung interessanter sein als die vergangenen 20 Jahre zusammen, ist Gruber davon aus. Heute wählt der Kunde nach Fahrzeugklasse; in den kommenden Jahren, wenn selbstständige Fahrzeuge verfügbar sind, kann er diese nach seiner Lieblingsbeschäftigung während der Fahrt auswählen: Es wird geprüft, wie wir das Kundenservice mit diesen neuen Lösungen weiter optimieren können", erläutert Martin Gruber und ergänzt:

Das Auto wird zu einer IP-Adresse, das Telefon zu einem Computer und die Menschen sind mit allem um sie herum vernetzt. So können wir nicht nur die Bedürfnisse unserer Kundschaft besser bedienen, sondern auch völlig neue Geschäftsfelder erobern. Bis zur Umsetzung der von Martin Gruber geschilderten Drehbücher werden einige Jahre verstreichen. Allerdings greifen die Verbraucher für ihre Reise bereits heute verstärkt auf On-Demand-Dienste zurück.

Das Mobilitätsunternehmen ist diesem Trend verpflichtet und sorgt auf verschiedene Arten dafür, dass sich das Business entwickelt und die Bedürfnisse seiner Kundschaft erfüllt.

Leihwagen auf der Straße: Ausgerissen von der Autovermietung - Web & Wissen

Stuttgart- Das Geschäft war auf einmal kein Geschäft mehr: Der Leihwagen, den Fred Dickmann aus der Naehe von Stuttgart 28 Tage lang bei Firefly, einer Tochtergesellschaft von Hertz, waehrend seines Spanien-Urlaubs gebuchte hatte, sollte nur 35 EUR betragen. Aber als er es nach Ende der Mietdauer zum Malagaer Airport zurückbringen wollte, krabbelte der Mitarbeiter der Autovermietung mit einer Lampe die Hälfte unter das Fahrzeug - und entdeckte einen minimalen Fehler in der Farbe unter der Stoßstange. Einerseits war es ein kleiner Fehler, andererseits war es ein kleiner Fehler.

Aber mit der Angestellten sollte nicht gesprochen werden: Sie berechnete 192 EUR dafür. Äußerst preiswerte Lockangebote, bei denen die Verbraucher nachträglich aufgefordert werden, für vermeintliche Versicherungsansprüche zu bezahlen. Sonderausstattungen wie ein Kinderstuhl oder ein Navi, die im Vergleich zum Leihwagen selbst günstiger sind: Wenn es darum geht, den Verbrauchern etwas zu entreißen, ist der Phantasie der Autovermieter kaum etwas anderes gesetzt - vor allem in populären Urlaubszielen wie Spanien oder Italien.

"Manchmal kommt es in Ferienländern vor, dass ausländische Gäste wesentlich mehr in Anspruch genommen werden, als es vertretbar wäre. "Autovermieter stehen unter dem Zwang, immer billigere Angebote zu machen", sagt der Branchenexperte. Die Autovermieter sind auch in Deutschland oft bemüht, ihren Kundinnen und Verbrauchern mit Billigtricks das nötige Kleingeld aus der Hosentasche zu holen.

Man wirbt mit Dumping-Mieten von einer Hand voll Euros pro Tag, nur um dann für angebliche Zusatzleistungen schreckliche Honorare hinzuzufügen. Dies verdeutlicht ein bundesweiter Autovermietervergleich des Verbraucherzentrums Nordrhein-Westfalen (VZ NRW). Die Interrent verlangte volle 140 EUR, Avis, Sixt, Europcar und Hertz 160 EUR. Dies bedeutet vier EUR pro l fehlender Kraftstoffmenge.

Mehr als 190 EUR hat die Vermietungsfirma Etat gesammelt, wenn das Fahrzeug an Bahnhöfen in unmittelbarer NÃ??he eines Flughafens oder Bahnhofs geparkt wurde. Obwohl dies nur 18,30 EUR zusätzlich kostet, gibt das Kleingedruckte an, dass es nur bis zu einer Entfernung von 120 km gültig ist.

Einziger wirklich fairer Dienstleister im Testfall war Starcar: Er berechnete nur den derzeitigen Spritpreis plus eine Servicegebühr von 8 EUR. Selbst bei der Vermietung von Accessoires punktete die Firma Starkar beim Preis. Etwa 3,50 EUR pro Tag für den Kinderstuhl und 4 EUR pro Tag für das Navigationsgerät, berechnet von der Autovermietung.

In der Hauptverwaltung 7 EUR und in der Navigation 5 EUR für das Internet. Die Mehrheit der Lieferanten in der Probe hingegen hatte Accessoires im Wert von jeweils rund 10 EUR pro Tag. An der Spitze lag Hertz: Kindersitze und Navigationssysteme kosten fast 20 EUR bzw. 18 EUR pro Tag. "Auch Fred Dickmann lernte aus dem Ereignis in Málaga: "Man kann kein Fahrzeug für 35 EUR ausleihen.

Mehr zum Thema