Flughafen Funchal

Funchal Flughafen

Auf Madeira gestrandet: Der Wind stürzt den Flughafen Funchal ins Desaster. Aufgrund der starken Windböen an der Kueste sind mehrere tausend Feriengäste auf der Portugiesischen Ferieninsel Madeira festgefahren. Es gibt seit dem Wochende unangenehme Bedingungen auf dem Flughafen. Alleine am kommenden Tag seien bis zum späten Nachmittag 56 Anschlüsse gestrichen worden, so berichtet die Presse in Portugal unter Hinweis auf den Flugplatzbetreiber ANA. 5500 Fahrgäste waren davon besonders stark befallen - und schon zu Beginn der Woche war keine Beruhigung der Situation in Aussicht.

Nach Angaben von Strandurlaubern ist am vergangenen Wochenende kein einziges Flugzeug vom Flughafen Funchal gestartet, und am Morgen sind zwei Maschinen aus Grossbritannien gelandet. "â??Wenn ich meine Kunden so behandelte, wie die Fluggesellschaften die FahrgÃ?ste hier behandeln....â?? Auch die deutschen Luftfahrtgesellschaften haben nach Angaben der Betreffenden für den kommenden Monat keine Flugpläne aufgestellt. Verspätungen und Annullierungen von Flügen auf der Flughafenanzeigetafel von Funchal: Aufgrund der starken Windverhältnisse wurden viele Flüge von und nach der portugiesischen Ferieninsel Madeira annulliert.

Ein Deutscher beim "Aeroporto Internacional da Madeira Cristiano Ronaldo" erläuterte, dass es besonders unverständlich sei, dass die bedrohlichen Stürme seit Dienstag bekannt seien, dass sich die Fluggesellschaften aber nicht an die Gegebenheiten angepasst hätten. Erst vor wenigen Wochen wurde der Flughafen in den Ruf des bekannten Sohnes der Insel umbenannt. Aufgrund seiner Lage an der Küste wird der Flughafen oft von starken Windgeschwindigkeiten getroffen.

Laut einem Mitarbeiter ist es daher nicht unüblich, dass Funchal Ausfälle hat. Mit der Fähre wurden die Feriengäste dann nach Madeira transportiert. In der Zwischenzeit übernachteten viele hoffnungslose Reisende in Funchal auf dem Fußboden der Endstationen. Auch andere haben sich in der Stadt Funchal eine Wohnung gesucht und sind seit dem Wochende zwischen Flughafen und Hotelzimmer pendelt, um auf neue Informationen zu warteten.

Manche Fluggesellschaften hatten die Busverbindung arrangiert, andere hatten die Fahrgäste vollständig verlassen, wie es hiess. Rund 950 Kilometern nordwestlich von Lissabon befindet sich die "Blumeninsel" Madeira, die besonders bei den Bundesbürgern sehr begehrt ist. Ob sich die Windböen beruhigen und wieder normalisieren würden, war am kommenden Wochenende nicht vorhersehbar.

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