Haftung Kreditkarte

Kreditkartenhaftung

Von wem wird die Verantwortung für Verlust, Diebstahl, Missbrauch einer Kreditkarte übernommen? Über die Haftung für Kreditkarten, Sorgfaltspflichten und Beweislast informieren wir Sie. Die Kreditkarte ist ein schnelles, unkompliziertes und bargeldloses Zahlungsmittel, das viele Vorteile, aber einen Nachteil hat.

Kreditkartenhaftung

Für den Missbrauch von Kreditkarten (Daten) ist die Haftung im BGB gesetzlich vorgeschrieben. In verschiedenen Abschnitten werden unter anderem die Sorgfaltspflicht des Inhabers (Zahlers), Haftungsbeschränkungen und Beweispflichten bei strittigen Zahlungsverkehren behandelt, auf die wir im Nachfolgenden näher eingehen werden. KarteninhaberhaftungÜbernehmen Sie die Haftung für Missbrauch? Gleiches trifft zu, wenn der Verlust durch einen anderen Missbrauch, wie z.B. den Missbrauch von Kreditkartendaten, verursacht wurde.

Mit anderen Worten, das kartenausstellende Organ kann dem Inhaber eine Haftungshöchstsumme von 150 EUR auferlegen, wenn er eine verlorene Kreditkarte missbraucht und unsicher personalisierte Sicherheitsmerkmale aufbewahrt. Eine Pflicht dazu gibt es jedoch nicht, so dass auch die Haftungshöchstgrenze gesenkt oder ganz auf Null gestellt werden kann. Für Schadensfälle, die sich aus der Benutzung der Kreditkarte nach Sperrmeldung ergeben, ist der Inhaber von der Haftung auszunehmen. Es sei denn, der Inhaber hat arglistig gehandelt.

Verluste, Diebstähle, Missbräuche oder andere unbefugte Nutzungen sind dem Inhaber von der kartenausstellenden Hausbank oder einer von ihr bezeichneten Einrichtung auf Verlangen sofort zu melden. Andererseits ist die kartenausstellende Institution verpflichtet, dem Inhaber gegenüber dem Inhaber der Karte in jedem Fall die Gelegenheit zu bieten, den Inhaber über die Sperrung und deren Hebung zu informieren.

Steht diese Option nicht zur Verfügung, haftet auch hier der Karteur nicht (mit Ausnahme von betrügerischen Absicht seitens des Karteninhabers). Die Kreditkarteninhaber sind dazu angehalten, dafür zu sorgen, dass alle mit der Kreditkarte verbundenen Sicherheitsmaßnahmen (Plastikkarte, Kreditkartennummer, PIN, etc.) vor unbefugtem Zugriff gesichert sind. Die Sorgfaltspflicht umfasst:

Dieses Verzeichnis enthält eine Grundliste der Betreuungspflichten eines Kartographen und kann durch geeignete Bestimmungen erweitert werden. Für vor und nach der Benachrichtigung sowie anderweitig entstehende Schadenersatzansprüche haftet der Karteninhaber nur dann bis zu einem Höchstbetrag von 150 EUR, wenn er arglistig, vorsätzlich zu Unrecht oder zu schwerfällig gehandelt hat.

Haftungsbegrenzung

Im Falle eines Diebstahls oder Verlustes einer Kreditkarte kommt der berechtigte Inhaber - im Unterschied zu einer normalen EC-Karte - aus dem so genannten Haftungsrahmen, der einen exzessiven Mißbrauch der Kreditkarte verhindert. Der Inhaber einer Kreditkarte ist für den eingetretenen Sachschaden prinzipiell nur dann voll haftbar, wenn ein grobes Verschulden oder Arglist nachweisbar ist.

Im Falle eines Diebstahls oder Verlustes der Kreditkarte ist es ratsam, die Kreditkarte unverzüglich blockieren zu laßen, um Fehlbedienungen zu verhindern. Wie hoch die Haftungsgrenze ist, regeln die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der entsprechenden Banken. Im normalen Kartenbetrieb ist der Inhaber daher durch die ausstellende Stelle der Kreditkarte sehr gut geschützt. Diese ist in den Mitwirkungs- und Due -Diligence-Verpflichtungen des Karteninhabers festgelegt.

Im Übrigen kann dem Kunden grobes Verschulden vorzuwerfen sein. Mit Bekanntwerden der Sperrmitteilung durch den Kartenherausgeber haftet der Kreditkarteninhaber nicht mehr für einen Missbrauch der Person. Selbstverständlich können keine betrügerischen Absicht gegen den Kreditkarteninhaber nachweisbar sein. Viele unserer Gäste wählen eine Gratis-Kreditkarte.

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