Vermiete Auto Privat

Mietwagen Privat

Unfairer Konkurrenzkampf? "Lasst euer Auto mitmachen": Die Portal für die Privatvermietung beginnt in Österreich - in einer juristischen Abgrenzung. Sie ist seit Wochenbeginn auch in Österreich erhältlich: die Fahrgemeinschaftsplattform Drivy. Mit Drivy können Sie ein Auto nicht nur vermieten, sondern auch vermieten.

"Mit " Lassen Sie Ihr Auto viel Kohle machen " ist ein Motto auf der Startseite drivy.at. Der Grundsatz ist einfach: Wenn Sie Ihr Auto nicht immer brauchen, können Sie es anderen zur Verfügung stellen - und wenn Sie nur selten eines benötigen, können Sie es hier ausleihen und die Festkosten für Ihr eigenes Auto einsparen. Preise und Erreichbarkeit bestimmt der Hausherr, "oft weit unter dem Marktüblichen", wie es in einem Mailing genannt wird.

70 Prozentpunkte des Mietpreises gehen an den Eigentümer, der restliche Teil wird vom Plattform-Betreiber und der Versicherungsgesellschaft getragen. Die in Paris ansässige Firma ist derzeit in Frankreich, Deutschland und Spanien tätig und hat nach eigenen Angaben rund eine Millionen Kundinnen und Servicekunden, für die mehr als 38.000 Privatwagen zur Auswahl standen. Landesleiter Heiko Barnerßoi verspricht sich viel vom Österreichischen Markt: "Allein in Wien haben 41 Prozentpunkte der privaten Haushalten kein Auto", die restlichen Autos bleiben oft 23 Std. am Tag ungenutzt - Mittel, die es zu nutzen gilt.

Bereits vor dem Start hatten sich mehr als 200 potentielle Hausbesitzer gemeldet, und am nächsten Tag, so Barnerßoi, wurden mehr als 300 eingetragen. Doch nicht nur zukünftige Anwender werden die neue Technologie auf ihrem Programm haben. Ein abschließendes Urteil sei noch nicht möglich, sagt Blachnik, aber es geht um die Trennung zwischen privat und kommerziell.

Zumal explizit von "Geld verdienen" die Rede ist " und weil die Platform auch etwas einbringt ". Dabei setzt er das Konzept der "inländischen Nebenbeschäftigung" ein: Ein solcher Beruf unterliegt nicht den Gewerbevorschriften, und gelegentlich kann eine Raumvermietung, z.B. über Airbnb, damit begründet werden (obwohl es auch eine spezielle Regelung für Privaträume gibt).

Für Schütz könnte es auch darauf ankommen, wie oft Sie Ihr Auto mieten. "Es gibt weder in Österreich noch in Deutschland rechtlich bindende, feste Grenzziehungen zwischen geschäftlich und privat, es gibt eine Grauzone", gibt Barnerßoi zu. Dabei achtet man darauf, wie viel die Hausherren verdienen: "Wenn jemand über 50 bis 100 EUR im Jahr bekommt, reden wir mit ihm darüber.

"Obwohl ein paar hundert EUR pro Tag prinzipiell möglich sind, passiert es in der Tat selten: "Der grenzüberschreitende Durchschnittswert liegt bei 700 EUR pro Jahr. "Wenn die Erlöse über die reine Kostensenkung hinausgehen, wird es schwierig, sagt auch Barnerßoi. â??Wer die Sache fachgerecht bedient, wird zur Zeit noch von der Praktikumsplattform gelöscht.

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